SAMMLUNGEN UND HISTORISCHE RÄUME

HISTORISCHE RÄUME - FÜRSTENBAU

Fürstenbau

Der Fürstenbau gehört im Kern zu den ältesten Bauten der Veste Coburg. Um 1500 wurde er als Schloss der Kurfürsten von Sachsen ausgebaut.

Seine heutige Gestalt erhielt es zwischen 1910 und 1920, als er von dem Berliner Architekten Bodo Ebhardt umgebaut und als Wohnung für den letzten regierenden Herzog Carl Eduard von Sachsen Coburg und Gotha eingerichtet wurde.

Nachfolgend einige Räume und Exponate aus dem Fürstenbau.

LUTHERKAPELLE

Ehemals Schlosskapelle und Pfarrkirche, bereits im 11. Jahrhundert erwähnt, Sankt Peter und Paul geweiht. Erneuter, grundlegender Umbau durch Bodo Ebhardt 1909-1913.

Oberhalb der Kanzel befindet sich der von einem Atlanten getragene Prospekt einer Schwalbennestorgel nach einem Entwurf von Bodo Ebhardt, ausgeführt 1923 in einer Bamberger Möbelfabrik.

JAGDGALERIE
GÄSTEWOHNZIMMER

Das Wohnzimmer gehört zum Gästeappartement des Fürstenbaus, eingerichtet von Bodo Ebhardt 1910 - 1919.

An vorgefundenem Bestand anknüpfend erhielt es die Form einer Bohlenstube, wie sie in der Zeit um 1500 beliebt war. Unterzug und Stützen gehören noch zum Bestand des am Ende des 15. Jahrhunderts erneuerten Fürstenbaus.

BADEZIMMER
ANKLEIDEZIMMER

Das Ankleidezimmer für die Gäste der herzoglichen Familie war in bequemer Entfernung von ihrem Badezimmer.

Heute wird der Raum als Ordenskabinett genutzt.

SALON DER HERZOGIN

Der Salon der letzten Coburger Herzogin Adelheid ist von damenhafter Eleganz gekennzeichnet. Diese wurde mit den französischen Seidentapeten des 18. Jahrhunderts unterstrichen.

Der Tafelaufsatz in Form eines Modells des dänischen Linienschiffs Christian VIII. ist ein Geschenk zur goldenen Hochzeit Herzog Ernst II. und seiner Gemahlin Alexandrine aus dem Jahr 1892 in Erinnerung an die gewonnene Schlacht von Eckernförde aus dem Jahr 1849, bei der Ernst II. das Kommando führte.