SONDERAUSSTELLUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

ARCHIV

Zeitreise in die Vergangenheit: Die Kunst, das Feuer zu beherrschen Militärisches Feuerwerk vom 15. bis zum 17. Jahrhundert

18. und 19. Juni 2016, 10 bis 18 Uhr

Zeitreise in die Vergangenheit: "Die Kunst, das Feuer zu beherrschen"
Militärisches Feuerwerk vom 15. bis zum 17. Jahrhundert

Nur wenige der ehemals zahlreichen und vielfältigen pyrotechnischen Waffen haben sich bis in unsere Zeit erhalten ...  > mehr

Zeitreise in die Vergangenheit: Die Kunst, das Feuer zu beherrschen Militärisches Feuerwerk vom 15. bis zum 17. Jahrhundert

18. und 19. Juni 2016, 10 bis 18 Uhr

Zeitreise in die Vergangenheit: "Die Kunst, das Feuer zu beherrschen"
Militärisches Feuerwerk vom 15. bis zum 17. Jahrhundert

Die Coburger "Zeitreisen" ins späte Mittelalter und die frühe Neuzeit sind ein Besuchermagnet. Seit 2002 ließen sich rund 40.000 Besucher in den Bann der Geschichte ziehen. Zentrales Thema der Freilichtveranstaltung 2016 ist das "ernste", das militärische Feuerwerk.

Coburg – Eine geheimnisvolle schwarze Substanz, allgemein unter dem Namen Schwarz- oder Schießpulver bekannt, begann ihren Siegeszug noch im Mittelalter und wurde schnell unentbehrliches Treibmittel der militärisch immer wichtiger werdenden Artillerie. Sie befeuerte aber auch unterschiedlichste, auf den heutigen Betrachter eher exotisch wirkende Feuerwerke wie Brand- und Leuchtballen, Sturmlanzen und -kolben, Sturmkränze, Sturmfässer und vieles andere mehr. Viele Geheimnisse umgaben die machtvolle, gleichzeitig aber auch gefährliche und unberechenbare Substanz und ihre kenntnisreichen Herren, die Feuerwerker.

Am 18. und 19. Juni 2016 lebt in den Kunstsammlungen der Veste Coburg die heute größtenteils unbekannte Welt dieser vielgestaltigen, manchmal recht merkwürdigen Waffen und Gerätschaften in zahlreichen fachkundigen Rekonstruktionen wieder auf. Die Besucher bekommen dabei an einigen Stellen sogar Gelegenheit, bei der Produktion selbst mit Hand anzulegen oder, unter anderem, das eigene Talent beim Gebrauch der unterschiedlichsten Schleudergeräte zu erproben. An diesem Wochenende hat die "Coburger Wespe" Premiere. Das beeindruckende Dreibogenkatapult nach einer Zeichnung des Italieners Ramelli aus dem Jahr 1588 ist die neueste Wurfgeschützrekonstruktion der Kunstsammlungen.

Zur Familie des Feuerwerkes gehört auch die vielgestaltige Artillerie, die sich zahlreich in Form von unterschiedlichsten Mörsern, Kanonen, Hakenbüchsen und vielläufigen Orgelgeschützen präsentiert. Vor der faszinierenden historischen Kulisse der Veste Coburg wird von den fachkundigen Akteuren Expertenwissen nicht nur mündlich vermittelt, sondern auch in spektakulären Schießdemonstrationen eindrucksvoll vorgestellt. Das Tragen eines Gehörschutzes während der Vorführungen wird deswegen empfohlen.

Während der Veranstaltung beträgt der Eintrittspreis für die Kunstsammlungen der Veste Coburg inklusive der Zeitreise für Erwachsene 9 €, für Jugendliche 5 €. Kinder, die eine "Prüfpforte" aufrecht durchschreiten können sind kostenfrei.

Am 18. und 19. Juni 2016 jeweils um 13 und 15 Uhr findet ein Spaziergang statt. Details finden Sie hier: Spaziergang zur Zeitreise

Den Flyer zur Zeitreise finden Sie hier: Flyer ansehen

Weitere Informationen und das Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.zeitreise.vc

Sommer 2016: Aktion Bergfried - Deine Spende für das Herz der Veste Spendenkampagne zur Sicherung der Bergfried-Grabung

ab 15.06.2016

Sommer 2016: Aktion Bergfried - Deine Spende für das Herz der Veste
Spendenkampagne zur Sicherung der Bergfried-Grabung

Wie ein Fenster in die Vergangenheit präsentiert sich der Grabungsbefund im Blick von der Gedeckten Batterie im 1. Burghof der Veste ...  > mehr

Sommer 2016: Aktion Bergfried - Deine Spende für das Herz der Veste Spendenkampagne zur Sicherung der Bergfried-Grabung

ab 15.06.2016

Sommer 2016: Aktion Bergfried - Deine Spende für das Herz der Veste
Spendenkampagne zur Sicherung der Bergfried-Grabung

Wie ein Fenster in die Vergangenheit präsentiert sich der Grabungsbefund im Blick von der Gedeckten Batterie im 1. Burghof der Veste. Lange Zeit markierte hier nur ein kleiner Mauerring auf einer Rasenfläche die Stelle eines ehemaligen mächtigen Rundturmes, der als stauferzeitlicher Bergfried angesehen wurde.

Eine von den Kunstsammlungen der Veste Coburg veranlasste Ausgrabung im Jahr 2005 brachte an dieser Stelle nicht nur spektakuläre Mauerreste zutage, sondern bereicherte das Wissen um die Baugeschichte der Burganalage um wesentliche Erkenntnisse. Bei dem Rundturm, dessen beeindruckend massive und teils sorgfältig bearbeitete Fundamente ergraben werden konnten, handelt es sich um ein unvollendet gebliebenes Bauwerk aus dem späten 14. / frühen 15. Jahrhundert.

Dieser Turm überlagert jedoch ältere Bauteile, die sich ins 13. Jahrhundert datieren lassen. Im Kern des Rundturms steckt eine Mauerecke, die wohl vom tatsächlichen, rechteckigen "Ur-Bergfried" des späten 12. / frühen 13. Jahrhundert stammt. Damit wurde ein Teil der ältesten Burg sichtbar, deren Spuren für den heutigen Betrachter ansonsten nur noch am Buckelquadermauerwerk des Blauen Turms ablesbar sind. Insgesamt traten vier zeitlich abgrenzbare Befunde zutage, die seitdem als steinerne Zeugen von den heute nicht mehr vorhandenen Bauten der Burg künden.

Um die Befundsituation provisorisch zu sichern, wurde damals über der Grabung ein Holzdach angebracht. Im Zusammenhang mit der Erschließung der gedeckten Batterie, in der im Frühjahr 2017 ein Artilleriemuseum eröffnet wird, muss dieses Holzdach nun weichen. Damit der Befund im Boden durch Umwelteinflüsse nicht zerstört wird, müsste die Grabung wieder zugeschüttet werden. Ein für die Besucher hochspannender Ausstellungsbereich würde damit wieder im Boden verschwinden – vielleicht für immer.

Im Bewusstsein um das große Interesse der Coburger und aller Burgbesucher an den ältesten Zeugnissen der Veste Coburg setzen sich die Kunstsammlungen für die dauerhaft sichtbare Erhaltung der Grabungsbefunde ein. Denn das bauhistorische "Herz der Burg" kann so gesichert werden, dass die Mauern auch ohne Dach der Witterung standhalten und dauerhaft zum ebenso attraktiven wie authentischen Blick bis in die Anfangszeit der Baugeschichte der Veste werden.

Um eine Finanzierungslücke in den dafür veranschlagten Kosten von rund 100.000 Euro zu schließen, haben die Kunstsammlungen der Veste Coburg in Kooperation mit den Förderern der Coburger Landesstiftung im Juni 2016 eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Bitte unterstützen Sie unsere Bemühungen durch Ihren Spendenbeitrag. Sie helfen damit, ein Fenster in die Vergangenheit dauerhaft geöffnet zu halten.

Spendenkonto:

Förderer der Coburger Landesstiftung e. V.
VR-Bank Coburg eG
Konto: IBAN DE68 7836 0000 0000 8919 67
BIC GENODEF1COS

Oder per PayPal: http://www.kunstsammlungen-coburg.de/spenden.php

  Die Bauphasen beim Bergfried

Welterbe-Tag

5. Juni 2016

Welterbe-Tag

Erstmals finden anlässlich des Welterbe-Tages auch in Coburg Aktivitäten statt, die darauf aufmerksam machen wollen, dass die Veste Coburg am Antrag zur Erweiterung des UNESCO-Welterbes ...  > mehr

Welterbe-Tag

5. Juni 2016

Welterbe-Tag

Erstmals finden anlässlich des Welterbe-Tages auch in Coburg Aktivitäten statt, die darauf aufmerksam machen wollen, dass die Veste Coburg am Antrag zur Erweiterung des UNESCO-Welterbes "Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg" zu den "Lutherstätten in Mitteldeutschland" beteiligt ist. Unsere Besucher erwartet deshalb am 5. Juni ein ganz besonderes Programm.

Bitte beachten Sie, dass für die beiden Themenführungen eine Voranmeldung notwendig ist.

Programm

"Martin Luther" Installation von Prof. Ottmar Hörl auf der Veste Coburg, 28. Mai. bis 7. Juni 2016, 30 Plastiken nach dem Vorbild des Lutherdenkmals von Gottfried Schadow

Der international renommierte Konzeptkünstler Prof. Ottmar Hörl hat im Sommer 2010 die Lutherdekade mit der Installation "Martin Luther: Hier stehe ich ..." auf dem historischen Marktplatz in Wittenberg eröffnet. 800 etwa einen Meter hohe Luther-Figuren haben die Diskussion über Kunst, Ästhetik und Freiheit belebt und beseelt wie kein anderes Kunstwerk zuvor. Seitdem erobern Hörls Luther-Figuren von Wittenberg aus die ganze Welt und laden Menschen zum kulturellen Diskurs ein.

Ein Teil der Figuren macht jetzt Station auf der Veste Coburg, um Luther hier noch sichtbarer zu machen.

09.30 Uhr: Memoria - Auf Luthers Spuren durch die Veste

Gemeinsames Frühstück mit anschließendem Rundgang durch die Veste (Dr. Klaus Weschenfelder).

Anmeldung erforderlich, Kosten 15 € p.P.

Bereits kurz nach Luthers Tod fanden sich die ersten Besucher in der Lutherstube der Veste ein. Dennoch entwickelte sich die Luther-Memoria auf der Veste anders als an anderen Lutherstätten. Erst Ende des 18. Jahrhundert setzte der Luther-Tourismus mit all seinen Besonderheiten richtig ein. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war die Luther-Memoria auf der Veste auch immer geprägt von einem Interessengegensatz zwischen Volk und Fürst, was sich vor Ort sehr gut ablesen lässt.

12.00 Uhr: "Eine feste Burg..." - Die bauliche Gestalt der Veste Coburg als Ausdruck von Wehrhaftigkeit in konfessionellen Konflikten

Ein Spaziergang rund um die Veste Coburg mit abschließender kleiner Brotzeit im Zwinger am "Blauen Turm" mit Blick auf die Heldburg (Dr. Klaus Weschenfelder).

Anmeldung erforderlich, Kosten 15 € p.P.

Wie nirgendwo sonst lässt sich an der baulichen Gestalt der Veste Coburg die Entwicklung des Wehrbaus einer Burg vom Spätmittelalter bis in die frühe Neuzeit ablesen. Hussitenstürme, Schmalkaldischer Bund und Dreißigjähriger Krieg, allesamt militärische Konflikte mit religionsgeschichtlichem Hintergrund, haben das Bild der Veste geprägt.

16.00 Uhr: Andacht mit Musik in der Lutherkapelle unter dem Motto "Lutherworte"

mit Pfarrer Dieter Stößlein und Kirchenmusikdirektor Peter Stenglein), Dauer ca. 45 Minuten.

Pfarrer Dieter Stößlein, Referent der Lutherdekade Coburg, wird dem Gottesdienst das Luther-Wort "Das Leben ist nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden, nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden, nicht ein Sein, sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung" zugrunde legen. Peter Stenglein gestaltet die Andacht an der Orgel musikalisch.

An diesem Tag finden die Besucher auch Informationen über die Bewerbung der "Lutherstätten in Mitteldeutschland" für den Eintrag als UNESCO-Welterbe. Die Entscheidung der UNESCO wird im Sommer 2017 erwartet.

Dauer der Themen-Rundgänge: zwei Stunden, Teilnehmerbeitrag 15 €, Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist (Tel. 09561/8790 oder sekretariat@kunstsammlungen-coburg.de). Treffpunkt: Eingang Museumsshop/Cafeteria, 2. Burghof.

Foto: © Ottmar Hörl / Kunstsammlungen der Veste Coburg 2016

Kunstvolle Waffen des Orients - Ausgewählte Blankwaffen der Sammlung Werner Uhlmann vom Maghreb bis nach Indien

17. Dezember 2015 bis 6. November 2016

Kunstvolle Waffen des Orients - Ausgewählte Blankwaffen der Sammlung Werner Uhlmann vom Maghreb bis nach Indien

Bei der Sammlung Uhlmann handelt es sich um eine der größten privaten Sammlungen außereuropäischer Blankwaffen in Deutschland ...  > mehr

Kunstvolle Waffen des Orients - Ausgewählte Blankwaffen der Sammlung Werner Uhlmann vom Maghreb bis nach Indien

17. Dezember 2015 bis 6. November 2016

Kunstvolle Waffen des Orients - Ausgewählte Blankwaffen der Sammlung Werner Uhlmann vom Maghreb bis nach Indien

2011 konnten die Kunstsammlungen der Veste Coburg, im Rahmen einer großzügigen testamentarischen Überlassung, die Sammlung orientalischer Blankwaffen des ehemaligen Rektors der Würzburger Universität Professor Dr. Werner Uhlmann übernehmen. Es handelt sich um eine der bedeutendsten Privatsammlungen ihrer Art im deutschsprachigen Raum. Aus der etwa 1.000 Objekte umfassenden Kollektion wurden 200 Exponate aus den Kulturräumen vom Maghreb bis Indien ausgewählt.

Erstmals können die Vielfalt der Gestaltungsformen und der beeindruckende Reichtum unterschiedlichster kunsthandwerklicher Fertigkeiten einem breiteren Publikum aufgezeigt werden. Die Palette reicht von den "klassischen" Säbeln und Dolchen, über exotisch anmutende "Katare" (sehr spezielle regionale Stoßdolchentwicklungen) bis hin zu "Zaghnals" (Dolchäxten, die ihre Entsprechungen in vorgeschichtlicher Zeit haben), von den "klassischen" Ätzungen und Goldtauschierungen bis hin zu feinen Gravuren und Durchbruchsarbeiten.

Auch Meisterwerke wie beispielsweise die aus Gefüge- oder Schweißdamast geformten und in reicher Profilierung verschnittenen Klingen bezeugen das technische Vermögen der in diesen Regionen tätigen Handwerker. Die Ausstellung richtet sich dabei vor allem an den interessierten Laien, dem Erläuterungstexte beim Erfassen dieses überaus vielgestaltigen, bisweilen in seiner visuellen Wirkung und Feinlinigkeit fast überbordenden Materials verstehen helfen.

Zur Ausstellung ist ein Katalog zum Preis von 9 Euro erschienen, den Sie hier bestellen können.

Die dunkle Seite der Renaissance - Bizarrerien im Kontext der italienischen Druckgraphik des 16. Jahrhunderts

25. Juni bis 13. September 2015

Die dunkle Seite der Renaissance -
Bizarrerien im Kontext der italienischen Druckgraphik des 16. Jahrhunderts

Hexensabbat, bizarre Monster und makaber agierende Skelette scheinen mit den vertrauten Bildwelten der Renaissance ...  > mehr

Die dunkle Seite der Renaissance - Bizarrerien im Kontext der italienischen Druckgraphik des 16. Jahrhunderts

25. Juni bis 13. September 2015

Die dunkle Seite der Renaissance -
Bizarrerien im Kontext der italienischen Druckgraphik des 16. Jahrhunderts

Hexensabbat, bizarre Monster und makaber agierende Skelette scheinen mit den vertrauten Bildwelten der Renaissance, die von den Schönheitsidealen der Antike, der Hinwendung zur Diesseitigkeit und von der Vorstellung des Menschen als dem Mittelpunkt des Universums geprägt sind, nicht vereinbar. Die Ausstellung widmet sich erstmals diesen wenig bekannten dunklen Seiten in der Kunst der Renaissance und zeigt, dass es sich dabei nicht um das alleinige Fortleben mittelalterlicher Vorstellungen handelt, sondern es wird deutlich, wie neue Impulse, etwa im naturwissenschaftlichen Bereich oder in der Ausbildung der Künstler, ungewöhnliche Bildschöpfungen imaginieren, die besonders im Medium der Druckgraphik formuliert und verbreitet werden.

Sonderführungen durch die Ausstellung

Zur Ausstellung ist ein Katalog zum Preis von 18 Euro erschienen, den Sie hier bestellen können.

Workshop Geschichte experimentell erleben: Militärisches Feuerwerk / Harz- und Teergewinnung

9. und 10. Mai 2015

Workshop Geschichte experimentell erleben:
Militärisches Feuerwerk / Harz- und Teergewinnung

Die Teilnehmer werden mit dem Wesen des militärischen Feuerwerks bekannt gemacht und können aktiv in unterschiedlichen Stationen ...  > mehr

Workshop Geschichte experimentell erleben: Militärisches Feuerwerk / Harz- und Teergewinnung

9. und 10. Mai 2015

Workshop Geschichte experimentell erleben:
Militärisches Feuerwerk / Harz- und Teergewinnung

Die Teilnehmer werden mit dem Wesen des militärischen Feuerwerks bekannt gemacht und können aktiv in unterschiedlichen Stationen am Bau und dem testweisen Abbrand von Feuerballen und Pechkränzen teilnehmen.

Als wichtiges Element bei der Feuerwerkherstellung fungieren Harze und Teere, die darüber hinaus auch für zahlreiche weitere handwerkliche Anwendungen benötigt werden.

Im Rahmen der hier angebotenen Veranstaltungen werden deshalb die Teilnehmer auch lernen, wie man diese Stoffe aus dem Rohmaterial Holz gewinnen kann. Alle notwendigen Materialien und Werkzeuge werden gestellt.

Teilnahmegebühr: 80,00 €. Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Kunst - Religion - Politik. Bilder und ihre Funktionen im Wandel

Ab 27. März 2015

Kunst - Religion - Politik. Bilder und ihre Funktionen im Wandel

Neupräsentation der altdeutschen Kunst mit Werken Lucas Cranachs im Kontext der Kunst vom späten 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert ...  > mehr

Kunst - Religion - Politik. Bilder und ihre Funktionen im Wandel

Ab 27. März 2015

Kunst - Religion - Politik. Bilder und ihre Funktionen im Wandel

Neupräsentation der altdeutschen Kunst mit Werken Lucas Cranachs im Kontext der Kunst vom späten 15. bis zum frühen 17. Jahrhundert

Die neue Dauerausstellung erzählt vom Bildgebrauch am Ende des Spätmittelalters, von neuen Themen, die durch den Humanismus, die Reformation und durch den Kulturtransfer zu Beginn des 16. Jahrhunderts aufkamen. Sie veranschaulicht Motivwandel und Motivtradition, gibt Beispiele für die Funktion von Portraits in Adel und Bürgertum und zeigt schließlich den Wandel einer Herrschaft im Spiegel von Kunst und Kunsthandwerk von Kurfürst Friedrich dem Weisen über Johann Friedrich den Großmütigen bis zu Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg. Einen Schwerpunkt der Neupräsentation bildet die Cranach-Sammlung der Veste Coburg. Die zwanzig qualitätvollsten Werke aus der fast 40 Gemälde umfassenden Sammlung von Cranach Vater und Sohn, ihrer Werkstatt und ihrer Schule werden in der Neupräsentation zu sehen sein. Eine Medieninstallation in der Großen Hofstube ruft Cranachs Wirken auf der Veste schlaglichtartig in Erinnerung.

Zu dieser Ausstellung werden Sonderführungen angeboten. Die Termine dazu finden Sie hier.

Cranachs Graphik

27. März bis 31. Mai 2015

Cranachs Graphik

Im Schaffen Lucas Cranachs d. Ä. und seiner Werkstatt spielt die Graphik zeitweise eine hoch bedeutende Rolle ...  > mehr

Cranachs Graphik

27. März bis 31. Mai 2015

Cranachs Graphik

Neue Narrative im Zeichen der Schlange

Im Schaffen Lucas Cranachs d. Ä. und seiner Werkstatt spielt die Graphik zeitweise eine hoch bedeutende Rolle als Experimentierfeld für neue Ausdrucksformen. Dramatische Gesten, eigenwillige Begleitmotive und Nebenszenen kennzeichnen die Blätter. Eine neue Erzählweise schlägt sich auch im Umgang mit der Darstellung der Landschaft nieder, ebenso eigenwillig ist die Darstellung von Turnieren im dichten Gedränge. Mit der konsequenten Verwendung der Schlangensignatur und der Wappen ihrer kursächsischen Auftraggeber läutete die Cranach-Werkstatt das Kapitel einer höchst modern anmutenden Ausbildung von "Corporate Identity" ein. Zur Formulierung von Luthers "Image" trugen Cranachs Graphiken, von denen Coburg seltene Beispiele besitzt, entscheidend bei. Die Ausstellung widmet sich auch der Graphik Cranachs d. J. und thematisiert das Nachleben dieser Graphik, die zu ihrer Entstehungszeit häufig nur in kleinen Auflagen gedruckt, bis in das 17. Jahrhundert hinein in Nachdrucken von den Holzstöcken weiterlebte.

Zu dieser Ausstellung werden Sonderführungen angeboten. Die Termine dazu finden Sie hier.

Martin Luthers zwei Regimente und ihre Aktualität für Politik und Kirche heute

31. Oktober 2014, 19 Uhr

Martin Luthers zwei Regimente und ihre Aktualität für Politik und Kirche heute

Martin Luther hat der Gestaltung der Gesellschaft und damit der Politik eine göttliche Würde zuerkannt und sie aus der klerikalen Bevormundung befreit ...  > mehr

Martin Luthers zwei Regimente und ihre Aktualität für Politik und Kirche heute

31. Oktober 2014, 19 Uhr

Martin Luthers zwei Regimente und ihre Aktualität für Politik und Kirche heute

Vortrag von:
Prof. em. Dr. Wolfgang Sommer,
Professor für Kirchengeschichte an der Augustana Hochschule Neuendettelsau

Große Hofstube der Kunstsammlungen der Veste Coburg

Martin Luther hat der Gestaltung der Gesellschaft und damit der Politik eine göttliche Würde zuerkannt und sie aus der klerikalen Bevormundung befreit. Seine Unterscheidung von den zwei Regimenten Gottes hat aber auch zu problematischen Missverständnissen geführt, so dass das weltliche Regiment bzw. die Politik sich jeglicher Verantwortung gegenüber Gott entzogen hat - in seinen schlimmsten Auswüchsen zur Zeit des Nationalsozialismus. Wie das geistliche und das weltliche Regiment Gottes sinnvoll zu unterscheiden und aufeinander zu beziehen sind, und was das für Politik und Kirche heute bedeutet und was beide von Martin Luther lernen können, ist Gegenstand des Vortrages am Reformationstag.

Eintritt: frei
Veranstalter: Evangelisches Bildungswerk Coburg e.V.; Lutherdekade Dekanat Coburg
Anmeldung unter www.ebw-coburg.de

Reformationstag auf der Veste Coburg

31. Oktober 2014, 10 - 17 Uhr

Reformationstag auf der Veste Coburg

Im Jahr 1530 weilte Martin Luther während des Augsburger Reichstages unter dem Schutz von Kurfürst Johann dem Beständigen ...  > mehr

Reformationstag auf der Veste Coburg

31. Oktober 2014, 10 - 17 Uhr

Reformationstag auf der Veste Coburg

Im Jahr 1530 weilte Martin Luther während des Augsburger Reichstages unter dem Schutz von Kurfürst Johann dem Beständigen für ein halbes Jahr auf der Veste Coburg. Sie gilt seither als bedeutende Erinnerungsstätte des großen Reformators, neben der Wartburg und den Lutherstädten Eisleben und Wittenberg. Auch am diesjährigen Reformationstag können Führungen durch die historischen Gestalten Dr. Martin Luther und seiner Gemahlin Katharina von Bora erlebt werden.

Führungen jeweils 11 und 12 Uhr: "Martin Luther", 14 und 15 Uhr: "Katharina von Bora"

Kosten pro Person jeweils 9,40 € (Eintritt inkl. Führung), max. Teilnehmerzahl jeweils 30 Personen, Dauer ca. 60 Minuten.

« <  > »