SONDERAUSSTELLUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

ARCHIV

Tagung Kleine Bilder, große Wirkung. Holbeins Bilder des Todes und ihre Rezeption.

22. - 23. September 2016

Tagung "Kleine Bilder, große Wirkung.
Holbeins Bilder des Todes und ihre Rezeption."

Hans Holbein d.J. hatte in den 20er Jahren des 16. Jahrhunderts die kleinformatige Folge Bilder des Todes geschaffen ...  > mehr

Tagung Kleine Bilder, große Wirkung. Holbeins Bilder des Todes und ihre Rezeption.

22. - 23. September 2016

Tagung "Kleine Bilder, große Wirkung.
Holbeins Bilder des Todes und ihre Rezeption."

Hans Holbein d.J. hatte in den 20er Jahren des 16. Jahrhunderts die kleinformatige Folge Bilder des Todes geschaffen. Durch ihre Ausführung in der Technik des Holzschnitts war sie von vornherein für eine große Verbreitung bestimmt. Die innovativen Bildfindungen und ihre bedeutenden Veränderungen im Vergleich mit traditionellen Totentanzdarstellungen hatten einen nachhaltigen Einfluss auf die Kunst. Bereits im 16. Jahrhundert entstanden zahlreiche Kopien und Adaptionen.

Angesichts der bis heute anhaltenden europaweiten Rezeption scheint Holbeins Zyklus ein ideales Beispiel abzugeben, an dem Übersetzungsprozesse über mehrere Jahrhunderte verfolgt werden können. Im Zentrum stehen Fragen nach den Intentionen für die Entstehung der Reproduktionen, nach den Veränderungen und Erweiterungen bei der Übertragung in andere Techniken oder Medien, sowie nach den neuen Funktionen und Bedeutungsdimensionen.

Tagungsort:
Kunstsammlungen der Veste Coburg

Anmeldung:
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 10. September 2016.

Veranstalter:
Kupferstichkabinett, Kunstsammlungen der Veste Coburg

Kontakt:
Kunstsammlungen der Veste Coburg
Veste Coburg
96450 Coburg
Tel. 09561/8790
Fax 09561/87966
sekretariat@kunstsammlungen-coburg.de

Mehr Informationen finden Sie hier: Flyer anzeigen

Das besondere Blatt Hans Holbein d.J. und Hans Lützelburger, Todesalphabet, um 1523

7. August 2016, 14 Uhr

Das besondere Blatt
Hans Holbein d.J. und Hans Lützelburger, Todesalphabet, um 1523

Die Kunstsammlungen der Veste Coburg umfassen eines der bedeutendsten Kupferstichkabinette Deutschlands ...  > mehr

Das besondere Blatt Hans Holbein d.J. und Hans Lützelburger, Todesalphabet, um 1523

7. August 2016, 14 Uhr

Das besondere Blatt
Hans Holbein d.J. und Hans Lützelburger, Todesalphabet, um 1523

"Das besondere Blatt" ist ein junges Programmformat, mit dem die Kunstsammlungen der Veste Coburg vierteljährlich ein Werk aus den reichen Beständen des Kupferstichkabinetts in den Fokus rücken.

Für das dritte Quartal 2016 wurde das sogenannte „Todesalphabet“ von Hans Holbein d.J. und Hans Lützelburger ausgewählt. Die Buchstaben sind mit makabren Szenen hinterlegt, in denen der personifizierte Tod Personen unterschiedlichen Standes begegnet. In der Coburger Version sind die 24 Buchstaben auf einem Blatt zusammengestellt und werden von Bibelversen begleitet.

In der Führung von Frau PD Dr. Stefanie Knöll stehen die makabren Darstellungen und ihre Beziehung zum Motiv des Totentanzes im Vordergrund. Darüber hinaus wird es um die Funktion dieses Alphabets und die Zusammenarbeit von Hans Holbein d.J. und Hans Lützelburger gehen.

Auch nach der Führung haben Besucher Gelegenheit, das Kunstwerk innerhalb der Dauerausstellung zu bewundern. Noch bis zum 30. Oktober wird das Blatt im Salon des Herzogs (Fürstenbau) ausgestellt sein.

Eine Anmeldung für die Führung ist nicht erforderlich. Es wird nur der normale Eintritt erhoben.

Treffpunkt ist die Eingangshalle/Kasse, 1. Burghof.

Zeitreise in die Vergangenheit: Die Kunst, das Feuer zu beherrschen Militärisches Feuerwerk vom 15. bis zum 17. Jahrhundert

18. und 19. Juni 2016, 10 bis 18 Uhr

Zeitreise in die Vergangenheit: "Die Kunst, das Feuer zu beherrschen"
Militärisches Feuerwerk vom 15. bis zum 17. Jahrhundert

Nur wenige der ehemals zahlreichen und vielfältigen pyrotechnischen Waffen haben sich bis in unsere Zeit erhalten ...  > mehr

Zeitreise in die Vergangenheit: Die Kunst, das Feuer zu beherrschen Militärisches Feuerwerk vom 15. bis zum 17. Jahrhundert

18. und 19. Juni 2016, 10 bis 18 Uhr

Zeitreise in die Vergangenheit: "Die Kunst, das Feuer zu beherrschen"
Militärisches Feuerwerk vom 15. bis zum 17. Jahrhundert

Die Coburger "Zeitreisen" ins späte Mittelalter und die frühe Neuzeit sind ein Besuchermagnet. Seit 2002 ließen sich rund 40.000 Besucher in den Bann der Geschichte ziehen. Zentrales Thema der Freilichtveranstaltung 2016 ist das "ernste", das militärische Feuerwerk.

Coburg – Eine geheimnisvolle schwarze Substanz, allgemein unter dem Namen Schwarz- oder Schießpulver bekannt, begann ihren Siegeszug noch im Mittelalter und wurde schnell unentbehrliches Treibmittel der militärisch immer wichtiger werdenden Artillerie. Sie befeuerte aber auch unterschiedlichste, auf den heutigen Betrachter eher exotisch wirkende Feuerwerke wie Brand- und Leuchtballen, Sturmlanzen und -kolben, Sturmkränze, Sturmfässer und vieles andere mehr. Viele Geheimnisse umgaben die machtvolle, gleichzeitig aber auch gefährliche und unberechenbare Substanz und ihre kenntnisreichen Herren, die Feuerwerker.

Am 18. und 19. Juni 2016 lebt in den Kunstsammlungen der Veste Coburg die heute größtenteils unbekannte Welt dieser vielgestaltigen, manchmal recht merkwürdigen Waffen und Gerätschaften in zahlreichen fachkundigen Rekonstruktionen wieder auf. Die Besucher bekommen dabei an einigen Stellen sogar Gelegenheit, bei der Produktion selbst mit Hand anzulegen oder, unter anderem, das eigene Talent beim Gebrauch der unterschiedlichsten Schleudergeräte zu erproben. An diesem Wochenende hat die "Coburger Wespe" Premiere. Das beeindruckende Dreibogenkatapult nach einer Zeichnung des Italieners Ramelli aus dem Jahr 1588 ist die neueste Wurfgeschützrekonstruktion der Kunstsammlungen.

Zur Familie des Feuerwerkes gehört auch die vielgestaltige Artillerie, die sich zahlreich in Form von unterschiedlichsten Mörsern, Kanonen, Hakenbüchsen und vielläufigen Orgelgeschützen präsentiert. Vor der faszinierenden historischen Kulisse der Veste Coburg wird von den fachkundigen Akteuren Expertenwissen nicht nur mündlich vermittelt, sondern auch in spektakulären Schießdemonstrationen eindrucksvoll vorgestellt. Das Tragen eines Gehörschutzes während der Vorführungen wird deswegen empfohlen.

Während der Veranstaltung beträgt der Eintrittspreis für die Kunstsammlungen der Veste Coburg inklusive der Zeitreise für Erwachsene 9 €, für Jugendliche 5 €. Kinder, die eine "Prüfpforte" aufrecht durchschreiten können sind kostenfrei.

Am 18. und 19. Juni 2016 jeweils um 13 und 15 Uhr findet ein Spaziergang statt. Details finden Sie hier: Spaziergang zur Zeitreise

Den Flyer zur Zeitreise finden Sie hier: Flyer ansehen

Weitere Informationen und das Programm finden Sie auf unserer Homepage: www.zeitreise.vc

Sommer 2016: Aktion Bergfried - Deine Spende für das Herz der Veste Spendenkampagne zur Sicherung der Bergfried-Grabung

ab 15.06.2016

Sommer 2016: Aktion Bergfried - Deine Spende für das Herz der Veste
Spendenkampagne zur Sicherung der Bergfried-Grabung

Wie ein Fenster in die Vergangenheit präsentiert sich der Grabungsbefund im Blick von der Gedeckten Batterie im 1. Burghof der Veste ...  > mehr

Sommer 2016: Aktion Bergfried - Deine Spende für das Herz der Veste Spendenkampagne zur Sicherung der Bergfried-Grabung

ab 15.06.2016

Sommer 2016: Aktion Bergfried - Deine Spende für das Herz der Veste
Spendenkampagne zur Sicherung der Bergfried-Grabung

Wie ein Fenster in die Vergangenheit präsentiert sich der Grabungsbefund im Blick von der Gedeckten Batterie im 1. Burghof der Veste. Lange Zeit markierte hier nur ein kleiner Mauerring auf einer Rasenfläche die Stelle eines ehemaligen mächtigen Rundturmes, der als stauferzeitlicher Bergfried angesehen wurde.

Eine von den Kunstsammlungen der Veste Coburg veranlasste Ausgrabung im Jahr 2005 brachte an dieser Stelle nicht nur spektakuläre Mauerreste zutage, sondern bereicherte das Wissen um die Baugeschichte der Burganalage um wesentliche Erkenntnisse. Bei dem Rundturm, dessen beeindruckend massive und teils sorgfältig bearbeitete Fundamente ergraben werden konnten, handelt es sich um ein unvollendet gebliebenes Bauwerk aus dem späten 14. / frühen 15. Jahrhundert.

Dieser Turm überlagert jedoch ältere Bauteile, die sich ins 13. Jahrhundert datieren lassen. Im Kern des Rundturms steckt eine Mauerecke, die wohl vom tatsächlichen, rechteckigen "Ur-Bergfried" des späten 12. / frühen 13. Jahrhundert stammt. Damit wurde ein Teil der ältesten Burg sichtbar, deren Spuren für den heutigen Betrachter ansonsten nur noch am Buckelquadermauerwerk des Blauen Turms ablesbar sind. Insgesamt traten vier zeitlich abgrenzbare Befunde zutage, die seitdem als steinerne Zeugen von den heute nicht mehr vorhandenen Bauten der Burg künden.

Um die Befundsituation provisorisch zu sichern, wurde damals über der Grabung ein Holzdach angebracht. Im Zusammenhang mit der Erschließung der gedeckten Batterie, in der im Frühjahr 2017 ein Artilleriemuseum eröffnet wird, muss dieses Holzdach nun weichen. Damit der Befund im Boden durch Umwelteinflüsse nicht zerstört wird, müsste die Grabung wieder zugeschüttet werden. Ein für die Besucher hochspannender Ausstellungsbereich würde damit wieder im Boden verschwinden – vielleicht für immer.

Im Bewusstsein um das große Interesse der Coburger und aller Burgbesucher an den ältesten Zeugnissen der Veste Coburg setzen sich die Kunstsammlungen für die dauerhaft sichtbare Erhaltung der Grabungsbefunde ein. Denn das bauhistorische "Herz der Burg" kann so gesichert werden, dass die Mauern auch ohne Dach der Witterung standhalten und dauerhaft zum ebenso attraktiven wie authentischen Blick bis in die Anfangszeit der Baugeschichte der Veste werden.

Um eine Finanzierungslücke in den dafür veranschlagten Kosten von rund 100.000 Euro zu schließen, haben die Kunstsammlungen der Veste Coburg in Kooperation mit den Förderern der Coburger Landesstiftung im Juni 2016 eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Bitte unterstützen Sie unsere Bemühungen durch Ihren Spendenbeitrag. Sie helfen damit, ein Fenster in die Vergangenheit dauerhaft geöffnet zu halten.

Spendenkonto:

Förderer der Coburger Landesstiftung e. V.
VR-Bank Coburg eG
Konto: IBAN DE68 7836 0000 0000 8919 67
BIC GENODEF1COS

Oder per PayPal: http://www.kunstsammlungen-coburg.de/spenden.php

  Die Bauphasen beim Bergfried

Welterbe-Tag

5. Juni 2016

Welterbe-Tag

Erstmals finden anlässlich des Welterbe-Tages auch in Coburg Aktivitäten statt, die darauf aufmerksam machen wollen, dass die Veste Coburg am Antrag zur Erweiterung des UNESCO-Welterbes ...  > mehr

Welterbe-Tag

5. Juni 2016

Welterbe-Tag

Erstmals finden anlässlich des Welterbe-Tages auch in Coburg Aktivitäten statt, die darauf aufmerksam machen wollen, dass die Veste Coburg am Antrag zur Erweiterung des UNESCO-Welterbes "Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg" zu den "Lutherstätten in Mitteldeutschland" beteiligt ist. Unsere Besucher erwartet deshalb am 5. Juni ein ganz besonderes Programm.

Bitte beachten Sie, dass für die beiden Themenführungen eine Voranmeldung notwendig ist.

Programm

"Martin Luther" Installation von Prof. Ottmar Hörl auf der Veste Coburg, 28. Mai. bis 7. Juni 2016, 30 Plastiken nach dem Vorbild des Lutherdenkmals von Gottfried Schadow

Der international renommierte Konzeptkünstler Prof. Ottmar Hörl hat im Sommer 2010 die Lutherdekade mit der Installation "Martin Luther: Hier stehe ich ..." auf dem historischen Marktplatz in Wittenberg eröffnet. 800 etwa einen Meter hohe Luther-Figuren haben die Diskussion über Kunst, Ästhetik und Freiheit belebt und beseelt wie kein anderes Kunstwerk zuvor. Seitdem erobern Hörls Luther-Figuren von Wittenberg aus die ganze Welt und laden Menschen zum kulturellen Diskurs ein.

Ein Teil der Figuren macht jetzt Station auf der Veste Coburg, um Luther hier noch sichtbarer zu machen.

09.30 Uhr: Memoria - Auf Luthers Spuren durch die Veste

Gemeinsames Frühstück mit anschließendem Rundgang durch die Veste (Dr. Klaus Weschenfelder).

Anmeldung erforderlich, Kosten 15 € p.P.

Bereits kurz nach Luthers Tod fanden sich die ersten Besucher in der Lutherstube der Veste ein. Dennoch entwickelte sich die Luther-Memoria auf der Veste anders als an anderen Lutherstätten. Erst Ende des 18. Jahrhundert setzte der Luther-Tourismus mit all seinen Besonderheiten richtig ein. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war die Luther-Memoria auf der Veste auch immer geprägt von einem Interessengegensatz zwischen Volk und Fürst, was sich vor Ort sehr gut ablesen lässt.

12.00 Uhr: "Eine feste Burg..." - Die bauliche Gestalt der Veste Coburg als Ausdruck von Wehrhaftigkeit in konfessionellen Konflikten

Ein Spaziergang rund um die Veste Coburg mit abschließender kleiner Brotzeit im Zwinger am "Blauen Turm" mit Blick auf die Heldburg (Dr. Klaus Weschenfelder).

Anmeldung erforderlich, Kosten 15 € p.P.

Wie nirgendwo sonst lässt sich an der baulichen Gestalt der Veste Coburg die Entwicklung des Wehrbaus einer Burg vom Spätmittelalter bis in die frühe Neuzeit ablesen. Hussitenstürme, Schmalkaldischer Bund und Dreißigjähriger Krieg, allesamt militärische Konflikte mit religionsgeschichtlichem Hintergrund, haben das Bild der Veste geprägt.

16.00 Uhr: Andacht mit Musik in der Lutherkapelle unter dem Motto "Lutherworte"

mit Pfarrer Dieter Stößlein und Kirchenmusikdirektor Peter Stenglein), Dauer ca. 45 Minuten.

Pfarrer Dieter Stößlein, Referent der Lutherdekade Coburg, wird dem Gottesdienst das Luther-Wort "Das Leben ist nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden, nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden, nicht ein Sein, sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung" zugrunde legen. Peter Stenglein gestaltet die Andacht an der Orgel musikalisch.

An diesem Tag finden die Besucher auch Informationen über die Bewerbung der "Lutherstätten in Mitteldeutschland" für den Eintrag als UNESCO-Welterbe. Die Entscheidung der UNESCO wird im Sommer 2017 erwartet.

Dauer der Themen-Rundgänge: zwei Stunden, Teilnehmerbeitrag 15 €, Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist (Tel. 09561/8790 oder sekretariat@kunstsammlungen-coburg.de). Treffpunkt: Eingang Museumsshop/Cafeteria, 2. Burghof.

Foto: © Ottmar Hörl / Kunstsammlungen der Veste Coburg 2016

Das besondere Blatt

29. Mai 2016, 14 Uhr

Das besondere Blatt

Die Kunstsammlungen der Veste Coburg umfassen eines der bedeutendsten Kupferstichkabinette Deutschlands ...  > mehr

Das besondere Blatt

29. Mai 2016, 14 Uhr

Das besondere Blatt

"Das besondere Blatt" ist ein junges Programmformat, mit dem die Kunstsammlungen der Veste Coburg vierteljährlich ein Werk aus den reichen Beständen des Kupferstichkabinetts in den Fokus rücken.

Pablo Picassos Lithographie "David und Bathseba", die für das zweite Quartal 2016 ausgewählt wurde, nimmt deutlich Bezug auf ein Gemälde von Lucas Cranach d.Ä.

In der Führung von Frau PD Dr. Stefanie Knöll wird es zunächst um die Frage nach dem Bildinhalt gehen. Darüber hinaus wird die 'Migration' der Darstellung thematisiert werden. Was bewog Picasso dazu, die Komposition des aus Oberfranken stammenden Künstlers als Vorlage zu nehmen?

Auch nach der Führung haben Besucher Gelegenheit, das Kunstwerk innerhalb der Dauerausstellung zu bewundern. Noch bis zum 31. Juli wird das Blatt im Salon des Herzogs (Fürstenbau) ausgestellt sein.

Eine Anmeldung für die Führung ist nicht erforderlich. Es wird nur der normale Eintritt erhoben.

Treffpunkt ist die Eingangshalle/Kasse, 1 Burghof.

Internationaler Museumstag: Museen in der Kulturlandschaft

22. Mai 2016, 10 - 17 Uhr

Internationaler Museumstag: Museen in der Kulturlandschaft

Die kulturelle Prägung einer Landschaft beeinflusst Gestalt und Sammlung der in ihr existierenden Museen ...  > mehr

Internationaler Museumstag: Museen in der Kulturlandschaft

22. Mai 2016, 10 - 17 Uhr

Internationaler Museumstag: Museen in der Kulturlandschaft

Die kulturelle Prägung einer Landschaft beeinflusst Gestalt und Sammlung der in ihr existierenden Museen, die Museen wiederum beeinflussen die Charakterisierung einer Kulturlandschaft. Als weithin sichtbare Landmarke und Schatzhaus zugleich spiegelt die Veste Coburg diese Aspekte in besonderer Weise.

Eine Reihe von Veranstaltungen soll diese Wechselwirkung vor Augen führen. Der Internationale Museumstag wird seit 1978 alljährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen. Mit seinem jährlich wechselnden Motto soll er auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen in aller Welt aufmerksam machen.

Teilnehmende Museen

  • Kunstsammlungen der Veste Coburg
  • Naturkundemuseum Coburg
  • Coburger Puppenmuseum
  • Alte Schäferei – Gerätemuseum des Coburger Landes
  • Schloss Ehrenburg

Das Programm zum Internationalen Museumstag können Sie sich hier als PDF herunterladen.

Das besondere Blatt

21. Februar 2016, 14 Uhr

Das besondere Blatt

Die Kunstsammlungen der Veste Coburg umfassen eines der bedeutendsten Kupferstichkabinette Deutschlands ...  > mehr

Das besondere Blatt

21. Februar 2016, 14 Uhr

Das besondere Blatt

Die Kunstsammlungen der Veste Coburg umfassen eines der bedeutendsten Kupferstichkabinette Deutschlands. In der Reihe "Das besondere Blatt" stellen wir Ihnen im Vierteljahresrhythmus ein ausgewähltes Werk aus den reichen Beständen näher vor.

"Das große Glück" lautet der Titel des Kupferstichs von Albrecht Dürer, dem sich die Veranstaltung im Februar widmet. Und verbunden mit reichen Wünschen wollen wir die neue Reihe im nicht mehr ganz jungen Jahr beginnen.

In der Führung von Frau PD Dr. Stefanie Knöll steht die Entschlüsselung der geheimnisvollen geflügelten Frauenfigur und ihrer Attribute im Vordergrund. Darüber hinaus wird es um die aus der Vogelperspektive dargestellte Stadtansicht gehen. Thematisiert werden soll auch die Rezeption des Blattes durch Künstler wie Niklaus Manuel und Urs Graf.

Eine Anmeldung für die Führung ist nicht erforderlich. Es wird nur der normale Eintritt erhoben.

Treffpunkt: 1. Burghof, Einhangshalle/Kasse.

Kunstvolle Waffen des Orients - Ausgewählte Blankwaffen der Sammlung Werner Uhlmann vom Maghreb bis nach Indien

17. Dezember 2015 bis 6. November 2016

Kunstvolle Waffen des Orients - Ausgewählte Blankwaffen der Sammlung Werner Uhlmann vom Maghreb bis nach Indien

Bei der Sammlung Uhlmann handelt es sich um eine der größten privaten Sammlungen außereuropäischer Blankwaffen in Deutschland ...  > mehr

Kunstvolle Waffen des Orients - Ausgewählte Blankwaffen der Sammlung Werner Uhlmann vom Maghreb bis nach Indien

17. Dezember 2015 bis 6. November 2016

Kunstvolle Waffen des Orients - Ausgewählte Blankwaffen der Sammlung Werner Uhlmann vom Maghreb bis nach Indien

2011 konnten die Kunstsammlungen der Veste Coburg, im Rahmen einer großzügigen testamentarischen Überlassung, die Sammlung orientalischer Blankwaffen des ehemaligen Rektors der Würzburger Universität Professor Dr. Werner Uhlmann übernehmen. Es handelt sich um eine der bedeutendsten Privatsammlungen ihrer Art im deutschsprachigen Raum. Aus der etwa 1.000 Objekte umfassenden Kollektion wurden 200 Exponate aus den Kulturräumen vom Maghreb bis Indien ausgewählt.

Erstmals können die Vielfalt der Gestaltungsformen und der beeindruckende Reichtum unterschiedlichster kunsthandwerklicher Fertigkeiten einem breiteren Publikum aufgezeigt werden. Die Palette reicht von den "klassischen" Säbeln und Dolchen, über exotisch anmutende "Katare" (sehr spezielle regionale Stoßdolchentwicklungen) bis hin zu "Zaghnals" (Dolchäxten, die ihre Entsprechungen in vorgeschichtlicher Zeit haben), von den "klassischen" Ätzungen und Goldtauschierungen bis hin zu feinen Gravuren und Durchbruchsarbeiten.

Auch Meisterwerke wie beispielsweise die aus Gefüge- oder Schweißdamast geformten und in reicher Profilierung verschnittenen Klingen bezeugen das technische Vermögen der in diesen Regionen tätigen Handwerker. Die Ausstellung richtet sich dabei vor allem an den interessierten Laien, dem Erläuterungstexte beim Erfassen dieses überaus vielgestaltigen, bisweilen in seiner visuellen Wirkung und Feinlinigkeit fast überbordenden Materials verstehen helfen.

Zur Ausstellung ist ein Katalog zum Preis von 9 Euro erschienen, den Sie hier bestellen können.

Die dunkle Seite der Renaissance - Bizarrerien im Kontext der italienischen Druckgraphik des 16. Jahrhunderts

25. Juni bis 13. September 2015

Die dunkle Seite der Renaissance -
Bizarrerien im Kontext der italienischen Druckgraphik des 16. Jahrhunderts

Hexensabbat, bizarre Monster und makaber agierende Skelette scheinen mit den vertrauten Bildwelten der Renaissance ...  > mehr

Die dunkle Seite der Renaissance - Bizarrerien im Kontext der italienischen Druckgraphik des 16. Jahrhunderts

25. Juni bis 13. September 2015

Die dunkle Seite der Renaissance -
Bizarrerien im Kontext der italienischen Druckgraphik des 16. Jahrhunderts

Hexensabbat, bizarre Monster und makaber agierende Skelette scheinen mit den vertrauten Bildwelten der Renaissance, die von den Schönheitsidealen der Antike, der Hinwendung zur Diesseitigkeit und von der Vorstellung des Menschen als dem Mittelpunkt des Universums geprägt sind, nicht vereinbar. Die Ausstellung widmet sich erstmals diesen wenig bekannten dunklen Seiten in der Kunst der Renaissance und zeigt, dass es sich dabei nicht um das alleinige Fortleben mittelalterlicher Vorstellungen handelt, sondern es wird deutlich, wie neue Impulse, etwa im naturwissenschaftlichen Bereich oder in der Ausbildung der Künstler, ungewöhnliche Bildschöpfungen imaginieren, die besonders im Medium der Druckgraphik formuliert und verbreitet werden.

Sonderführungen durch die Ausstellung

Zur Ausstellung ist ein Katalog zum Preis von 18 Euro erschienen, den Sie hier bestellen können.

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