SAMMLUNGEN UND HISTORISCHE RÄUME

HISTORISCHE WAFFEN UND RÜSTUNGEN - TÜRKENBEUTE

Türkenbeute

Im ehemaligen Speisezimmer des Fürstenbaus sind Teile der sogenannten Türkenbeute des Prinzen Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1737-1815) zu sehen. Diese Kriegsbeute erwarb sich der damals im Dienste Österreichs stehende Prinz als kommandierender General in der Schlacht bei Martinestie am 22. September 1789 gegen die Türken. Die Beute besteht vor allem aus unterschiedlichsten Waffen, aber auch aus diversen Ausrüstungsgegenständen wie Reitzeugen, Zelt und Gerätschaften.

Nachfolgend einige Exponate aus der Türkenbeute.

OSMANISCHER REITERMANTEL

Osmanischer Reitermantel aus Leder. Gefertigt worden sein mag er in einem Zeitraum zwischen der 2. Hälfte des 17. und dem 18. Jahrhundert.

Neben diesem Exemplar sind nur noch drei weitere in Ungarn nachgewiesen.

Die Ornamentik ist türkischen Ursprungs. Die Qualität des Kleidungsstückes spricht für eine höfische, möglicherweise in Istanbul angefertigte Arbeit.

PRUNKREITZEUG

Prunkreitzeug des späten 18. Jahrhunderts mit Halbedelsteinbesatz und feuervergoldeten Metallapplikationen.

OSMANISCHER DOLCH

Osmanischer Dolch des 18. Jh. mit einer Klinge aus feinem Gefügedamast, einem goldplattierten Griff mit feinen Gravuren und Niellierungen und einer silberblechummantelten und feuervergoldeten Holzscheide.